Marktorientierte Fragestellung
Das Team befasste sich im Rahmen des zweiten Projektes mit einer marktorientierten Fragestellung:
Für ein spezielles Produkt wurden ungewöhnliche Bewerbungsvarianten und Vertriebswege gesucht.
Die "MARK Save a Life" Rettungssysteme sind patentierte Abseilsysteme, mit denen Personen einfach, leicht und sicher aus Gefahrenzonen gerettet werden können.
Nach einer Schilderung der aktuellen Situation und der Demonstration des Produktes wurde dem ersten Ideenfluss mit einem klassischen Brainstorming nach Alex F. Osborn freien Lauf gelassen. Für eine konstruktive Durchführung sind vier Spielregeln wichtig:
- Quantität vor Qualität - viele Impulse setzen
- Kritik außen vor lassen - evaluiert wird später
- Der Phantasie freien Lauf lassen - hier ist wirklich alles erlaubt
- Ideen und Impulse aufgreifen - sich gegenseitig inspirieren, Ideen-Ping-Pong spielen
Impulse, Ideen und Fragen wurden notiert, gemeinsam besprochen und bildeten so die Basis für ein gemeinsames Verständnis der Ausgangssituation.
Im Anschluss wurden mit Hilfe der Kreativitätstechnik 6-3-5 nach Bernd Rohrbach mögliche Anwendungsgebiete und Zielgruppen überlegt.

Bei der Durchführung der Technik 6-3-5:
Gisela Stolz, Anna Körbisch, Franz Petermann, Alexander Robé, Markus Frei und Bernd Plamenig
6-3-5 steht für 6 Personen, 3 Vorschläge und 5 Minuten. In diesem Takt werden Formulare in der Runde durchgereicht, wo man jeweils drei neue bzw. auf den bereits vorhandenen Vorschlägen aufbauende Ideen einträgt.
Wie alle "Brainwriting" Techniken kommt diese Methode besonders Menschen entgegen, welche sich lieber schreibend und skizzierend ausdrücken. Zu beachten ist: Die zeitlich Taktvorgabe kann dabei als positiv anspornend, aber auch als erdrückend empfunden werden.

Moderatorin Elke B. Bachler beim Clustern der Ideen mit Hilfe einer Mind Map
Die so generierten Ideen wurden mit Hilfe einer Mind-Map thematisch geordnet. In den darauf folgenden Treffen wurden die vielversprechendsten Bereiche ausgewählt und genauer beleuchtet.
Als weiteres Werkzeug wurde die ZIMM (Zielgruppen-Idealitäts-MarketingMix-Matrix) eingesetzt. Dem Marketing-Mix aus Produkt, Preis, Vertriebsart, Werbung und Prozesse, Menschen sowie physische Beweise werden die verschiedenen Zielgruppen gegenüber gestellt und die jeweils idealen Maßnahmen für diese Zielgruppen (z. B. unterschiedliche Kundensegmente, aber auch Lieferanten, Partner und man selbst als Produzent) eingetragen.
Ergeben sich hier signifikante Widersprüche in den idealen Maßnahmen, hat man einen Hebelpunkt für Innovation - z. B. im Bereich spezieller Funktionen oder Dienstleistungen, aber auch in Hinsicht auf eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie.
Bei diesem Projekt wurden in verschiedenen Bereichen interessante Ansätze gefunden, von der Produktgestaltung über den Vertriebsweg bis hin zur Bewerbung / Promotion.
Im Rahmen des » 8. Denkstelle Stammtisch erfolgte eine Produktvorstellung. Wir freuen uns, dass unsere Arbeit beim Auftraggeber gut angekommen ist und danken für dieses interessante Projekt.
Wir freuen uns zudem besonders, dass unser Kernteam mittlerweile Verstärkung durch Markus Frei und Gisela Stolz (eine Teilnehmerin des Kreativitätstechniken-Workshops 2009) erhalten hat!
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Die Projektanfrage wurde von Teammitglied Bernd Plamenig,
» LIMES Zäune & Tore eingebracht.



