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Kundenbedürfnisorientierte Produktinnovation

Am Mittwoch, 14. September, traf sich eine interessant zusammen gesetzte Runde im Seminarraum des Wirtschaftspark Liezen, um das Thema "Kundenbedürfnisorientierte Produktinnovation" zu diskutieren.

Denkstelle Stammtisch Gäste

Die September-Stammtisch-Runde

Walter Lackner, Absolvent des Studiengangs Innovationsmanagement an der FH Campus 02 Graz, hat sich im Zuge seiner Master-Arbeit intensiver mit dem Thema auseinander gesetzt, verschiedene Methoden zur Erfassung von Kundenbedürfnissen beschrieben und deren Einsetzbarkeit im Innovationsprozess beleuchtet.

Den Praxisteil der wissenschaftlichen Arbeit bildete der tatsächliche Einsatz ausgewählter Methoden im Rahmen eines Projektes seines Arbeitsgebers, Tele2 Business.

Walter Lackner und Elke Barbara Bachler

Elke Bachler stellt den Referenten Walter Lackner vor

Zu Beginn erklärte der Vortragende den Unterschied zwischen Kundenbedürfnis und Kundenbedarf an Hand eines sehr eingängigen Beispiels: Wir Menschen haben ein Bedürfnis nach Sicherheit. Wo wir leben und wohnen, definiert unseren Bedarf an adäquaten Produkten und Dienstleistungen, damit wir uns sicher fühlen.

Sich diesen Unterschied bewusst zu machen und darauf aufbauend Innovationen zu gestalten ist ein anspruchsvoller Prozess. Es zeigt sich jedoch - besonders in Hinsicht auf eine langfristig ausgelegte, auf Qualität basierende Kundenbindung - dass es einen wirtschaftlichen Erfolgsfaktor darstellt und Wettbewerbsvorteile ermöglicht.

Denkstelle Stammtisch Gäste

Der bunte Branchen- und Firmenmix bereichert die Diskussion

Der Begriff "Kundennutzen" umfasst sowohl emotionale als auch sehr individuelle Faktoren. Warum wir ein bestimmtes Produkt erwerben und ein anderes nicht, kann neben der grundlegenden Bedürfniserfüllung zahlreiche weitere Gründe haben - neben dem Preisvorteil spielen bspw. auch Gewohnheit, Markenbewusstsein, Status und Vertrauen in den Hersteller eine Rolle.

Insbesondere bei neuen Produkten ist es eine echte Herausforderung, den Nutzen klar verständlich und glaubhaft zu beschreiben - ein Thema, welches wir bereits im Mai 2010 diskutierten
(siehe » Innovationsmarketing).

Referent Walter Lackner

Referent Walter Lackner

Als persönliches Resümee führte Walter Lackner die Wichtigkeit des aufmerksamen Kundengesprächs an. Ohne Scheu Fragen zu stellen, wirklich aufmerksam zuhören zu können und sich vor allem im Vorfeld eine geeignete Metrik zurecht zu legen, nach der man die vielfältigen Informationen auswerten kann, bilden eine gute Grundlage zur Entwicklung neuartiger, brauchbarer Lösungen.

Logo FH Campus 02 und Tele2 Business

Weiterführende Informationen:
Kontaktdaten inkl. Link zum Vertriebsverlag der Master-Arbeit » jahrgang-santner.at/lackner
Link zum Projekt Healix » healix.at

Danke!
Wir danken unserem Vortragenden für seine Zeit, allen Gästen für ihr Kommen und Mitwirken, dem Café Picasso für die Organisation der Bewirtung und Wirtschaftspark-Geschäftsführer Helmut Kollau für die Einladung!