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Thema "Erfolgsfaktor Design"

Am 13. Oktober fanden wir uns auf Einladung der » STIA Holzindustrie GmbH in Admont ein. Der Abend begann mit einer Begrüßung und kurzen Vorstellung des Unternehmens durch Geschäftsführer Ewald Fuchs.

STIA Führung

Vorbereitungen zur Führung mit STIA-Mitarbeiter Hrn. Di Lena

Im Anschluss wurden die Gäste für eine Führung durch die Produktionshallen mit Schutzkleidung und Headsets ausgestattet.

STIA Produktionshalle

Produktionshalle, Bildrechte: STIA Holzindustrie GmbH

Nach der etwa einstündigen Werksführung wurden die Teilnehmenden von unserer Gastgeber-Firma zu einem kleinen Imbiss eingeladen und konnten dabei die Eindrücke der Führung Revue passieren lassen.

Während dieser Pause bot sich auch die Gelegenheit, den Schauraum zu besuchen und die Admonter® Endprodukte zu betrachten.

GF Ewald Fuchs

GF DI Ewald Fuchs (rechts im Bild) präsentiert die Endprodukte

Entsprechend gestärkt begann der zweite Teil, die Fachthemen-Diskussion "Design als Erfolgsfaktor". Leider konnte Christian Fürnholzer von » fuernholzer design nicht wie in der Einladung angekündigt vor Ort sein.

Tobias Kestel und Florian Puschmann

Die Referenten Tobias Kestel und Florian Puschmann

Florian Puschmann und Tobias Kestel von » White Elephant DesignLab nutzten die Zeit, um uns ihre eigenen Projekte vorzustellen. Die beiden Grazer Designer beschäftigen sich neben Kundenaufträgen verstärkt mit der Erforschung verschiedener Materialien, widmen sich der künstlerisch-kulturellen Aussage von Design und setzen bei ihren Arbeiten einen bewussten Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit.

In Folge gingen unsere Referenten auf den Begriff "Design" als solchen ein. Mit Hilfe zahlreicher Bilder wurden die Grundlagen und interessante Details erklärt.

Gutes Design ist nicht anders, nur um anders zu sein. Es ist auch nicht die kostenintensive "Behübschung" oder das reine "Styling" eines Produktes. Design erfüllt sowohl eine technische, symbolische wie auch eine ästhetische Funktion - je nachdem worum es sich handelt, ist einer dieser Aspekte u. U. stärker betont.

Bubba! Lampe von White Elephant

Lampe Bubba! von White Elephant

Zur symbolischen Funktion zählt die Produktsprache. Diese hat sowohl eine rationale wie auch emotionale Komponente: Man sollte ohne eine spezielle Anleitung erkennen können, wie ein Produkt zu nutzen ist, besonders in Hinsicht auf die Sicherheit. Als Beispiel wurde der Not-Aus-Schalter bei Heimwerker-Maschinen genannt; gleichzeit vermitteln diese Maschinen durch ihre Formgebung Kraft und Robustheit.

In Hinsicht auf die ästhetische Funktion erklärte Tobias Kestel, dass es besser ist zu polarisieren als zu harmonisieren. Geht es um Marken bzw. um Corporate Design, so kann sich dieses vom Logo über das Briefpapier und die Webseite bis hin zum Firmengebäude und den Produkten selbst wiederspiegeln.

Abschließend ging Florian Puschmann auf die Wichtigkeit der Materialwahl ein. Es gibt verschiedenste Materialien mit interessanten Charakterisitika, zudem gibt es vielversprechende Alternativen in Hinsicht auf Kunststoffe aus der Petrochemie.

Stammtisch Gruppenfoto

Gruppenaufnahme im STIA Schauraum

Wir danken unseren Gastgebern, unseren Referenten und unseren Gästen für ihr Kommen und diesen interessanten Diskussionsabend!

Tipp:
Ab Juni 2011 sind STIA-Besichtigungen auch via » Erlebniswelt Wirtschaft buchbar!